Wissenswertes aus dem Schmuckbereich
Ringgröße messen - einfach gemacht!
So finden Sie schnell und unkompliziert die perfekte Passform für Ihren Ring. Mit wenigen Schritten messen Sie Ihre Ringgröße ganz einfach zu Hause – ohne Fachwissen oder Spezialwerkzeug.
1. Fingerumfang messen:
Wickeln Sie ein flexibles Maßband, einen Streifen Papier oder einen Faden einmal um den Finger, an dem der Ring sitzen soll. Markieren Sie die Stelle, an der sich das Ende trifft, und messen Sie die Länge in Millimeter. Vergleichen Sie den Wert mit einer Ringgrößentabelle, um Ihre Größe zu ermitteln.
2. Innendurchmesser messen:
Alternativ können Sie den Innendurchmesser eines gut passenden Rings mit einer Schieblehre messen. Diese Methode ist oft genauer und besonders praktisch, wenn Sie bereits einen passenden Ring besitzen.
3. Ringmaß bestellen:
Für noch mehr Sicherheit biete ich Ihnen auch ein spezielles Ringmaß an, das ich Ihnen gerne zusenden. Damit können Sie bequem zu Hause Ihre Ringgröße ermitteln. Kontaktieren sie mich einfach!
Grundsätzlich aber gilt:
Der Einfluss der Ringschienenform auf die Passform ist nicht zu unterschätzen. Ringschienen mit einer abgerundeten Innenseite, auch bombiert genannt, sorgen meist für einen angenehmen Sitz, sodass die gemessene Größe oft gut passt. Flache oder kantige Innenseiten hingegen sitzen häufig etwas enger, weshalb es sinnvoll sein kann, hier eine halbe Größe größer zu wählen. Besonders bei breiten Ringschienen empfiehlt es sich, eine größere Ringgröße zu wählen, da diese am Finger mehr Fläche bedecken und dadurch enger wirken können. So stellt man sicher, dass der Ring später bequem und angenehm sitzt.
Schmuckpflege - Tipps
Damit Sie lange Freude an Ihrem Schmuckstück haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
1. Schmuck vor Wasser schützen
Legen Sie Ihre Schmuckstücke vor dem Schwimmen, Duschen oder Sport ab. Chlor- und Salzwasser sowie Schweiß können Metalle und empfindliche Materialien wie Perlen, Edelsteine oder Kieselsteine angreifen und dauerhaft schädigen. Vergoldete Schmuckstücke verlieren schneller ihre Beschichtung.
2. Kontakt mit Kosmetika vermeiden
Tragen Sie Ihren Schmuck erst nach dem Auftragen von Make-up, Parfüm und Cremes. Inhaltsstoffe in Kosmetika können die Oberfläche von Metallen und empfindlichen Steinen angreifen und zu Verfärbungen oder Glanzverlust führen.
3. Schmuck nachts ablegen
Auch im Schlaf wird Schmuck nicht benötigt – er kann sich verformen oder beschädigt werden. Legen Sie Ihre Stücke daher vor dem Zubettgehen ab.
4. Richtig aufbewahren
Bewahren Sie Schmuckstücke trocken, separat und am besten in einer weichen, geschlossenen Schmuckdose oder einem Beutel auf. So vermeiden Sie Kratzer und Oxidation durch Luftfeuchtigkeit.
5. Schonend reinigen
Reinigen Sie Ihren Schmuck regelmäßig mit pH-neutraler, milder Seife, lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf chemische Tauchbäder oder Ultraschallgeräte, da diese empfindliche Materialien beschädigen können. Bei stärkeren Verschmutzungen oder wertvollen Stücken empfiehlt sich die professionelle Reinigung durch einen Fachmann.
6. Harte Stöße vermeiden
Schützen Sie Ihren Schmuck vor Stößen, besonders bei handwerklicher oder körperlich anstrengender Arbeit. Vor allem Kieselsteine sind empfindlicher als sie wirken, und können bei Erschütterungen oder Schlägen splittern oder beschädigt werden. Legen Sie Schmuck daher bei schwerer Arbeit oder ähnlichen Tätigkeiten immer ab.
Legierungen einfach erklärt
1. Was ist eine Legierung?
Eine Legierung ist einfach ausgedrückt eine Mischung aus zwei oder mehr Metallen die kombiniert werden, um die physikalischen Eigenschaften zu verbessern. Reines Edelmetall ist oft zu weich, um direkt zu Schmuck verarbeitet zu werden. Durch das Beimengen weiterer Legierungsbestandteile kann beispielsweise die Härte und Festigkeit erhöht und der Schmelzpunkt gesenkt werden. Insgesamt sind Legierungen somit stabiler und lassen sich besser verarbeiten.
Legierungsangaben erfolgen in der Regel in Tausendteilen.
Also z. B. „585“ für 585 von 1000 Teilen Feingold, was 58,5 % entspricht.
Das Verhältnis der Legierungsbestandteile bei Goldlegierungen bestimmt am Ende auch die Farbe der Legierung. So können unterschiedlichste Farbnuancen entstehen, wie z. B. Gelbgold und Rotgold. Weißgold entsteht übrigens durch den
Zusatz von Palladium. Die genaue Rezeptur einer Legierung ist jedoch oft ein Betriebsgeheimnis der Goldschmiede.
Goldlegierungen
- 333er Gold (8 Karat): 33,3 % Feingold – preisgünstig, aber weniger wertvoll und etwas robuster
- 585er Gold (14 Karat): 58,5 % Feingold – guter Kompromiss zwischen Wert und Haltbarkeit
- 750er Gold (18 Karat): 75 % Feingold – besonders hochwertig, aber weicher
Silberlegierungen
- Sterlingsilber (925): 92,5 % reines Silber, meist mit Kupfer legiert – sehr verbreitet
- 800er Silber: 80 % Feinsilber – etwas weicher und weniger wertvoll, aber ebenfalls gängig
Konventionell, recycelt oder fair gehandelt? Gold im Vergleich
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